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Homeschooling Guide – lernen von zu Hause, kann das funktionieren?

Zum wiederholten Male schließen infolge des Lockdowns sämtliche Schulen, Hochschulen und Bildungseinrichtungen. Es ist wieder Homeschooling angesagt – also das selbständige Lernen von zu Hause. Für viele Familien stellt dies eine große Belastungsprobe dar. Denn bereits während des regulären Schulbetriebs bleibt den meisten Eltern heutzutage bereits nur noch wenig Zeit, um mit den Kindern gemeinsam zu lernen. Und jetzt muss auf einmal wieder der komplette Unterrichtsstoff von zu Hause erledigt werden. Wie soll das bloß funktionieren?

Das richtige Equipment – die Grundausrüstung für Homeschooling

Beim Homeschooling steht insbesondere das Thema Kommunikation im Vordergrund. Wie können die Schüler am Fernunterricht teilnehmen, dass keine Informationslücken entstehen und die Kommunikation zu Klassenkameraden und Lehrern sichergestellt ist? Um von zu Hause aus produktiv lernen und auf die jeweiligen Online-Lernplattformen zugreifen zu können, wird folgendes Equipment benötigt:

Ein fester, ergonomischer und ruhiger Arbeitsplatz schafft eine produktive Arbeitsatmosphäre und ist Grundvoraussetzung für das Lernen innerhalb der eigenen vier Wände. Ablenkungsfaktoren wie beispielsweise das Smartphone sollten während der Lernzeiten bestenfalls tabu sein.

Homeschooling

Wenn das WLAN-Netz an seine Belastungsgrenzen gerät

Wenn die Eltern im Home-Office arbeiten und die Kinder gleichzeitig daheim digital lernen, kann das hohe Datenaufkommen das Heim-WLAN schnell einmal überlasten. Insbesondere dann, wenn gleichzeitig mehrere Videokonferenzen geführt werden. In diesem Fall sollte darüber nachgedacht werden entweder ein Upgrade des DSL-Tarifs beim Provider durchzuführen oder auf einen moderneren Router umzusteigen. In Häusern oder großen Wohnungen können auch WLAN-Repeater oder Mesh-WLAN-Router verwendet werden, um eine stabile Datenverbindung bis zum Kinderzimmer zu ermöglichen.

Homeschooling

Eine gute Selbstorganisation ermöglicht produktives Lernen

Diese Selbstorganisation beginnt bei den Eltern, denn zuerst einmal sollten diesen ihren Tagesablauf unter Berücksichtigung der aktuellen Situation planen, bevor sie diesen Anspruch an ihre Kinder stellen. Hast du deinen eigenen Tagesablauf strukturiert, kannst du dich um den deiner Kinder kümmern. Hierbei ist es ratsam, dass du dich mit folgenden Punkten auseinandersetzt:

  • Wie sieht der Stundenplan aus?
  • Welche Aufgaben stehen an?
  • Stehen alle Lernmaterialien zur Verfügung?
  • Treten Lernschwierigkeiten auf?

Homeschooling

Ein strukturierter Tagesablauf ist von besonderer Bedeutung für das familiäre Zusammenleben

Da es im Homeschooling nicht immer feste Präsenzzeiten gibt, ist es besonders wichtig, dass der Nachwuchs nicht ewig ausschläft, sondern sich weiterhin am bekannten Schul-Rhythmus orientiert. Also täglich zur selben Uhrzeit aufstehen – genauso wie im normalen Schulbetrieb. Feste Rituale wie zum Beispiel das gemeinsame Frühstück und definierte Pausenzeiten können hierbei hilfreiche sein. Nach dem Frühstück kann noch einmal kurz besprochen werden, welche Aufgaben anstehen und ob hierbei Hilfe benötigt wird.

Eltern sind keine Lehrer, sondern Lernbegleiter

Insbesondere in höheren Klassen wird der Unterrichtsstoff zunehmend komplexer. Hut ab, wer hier als Elternteil noch auf alle Fragen eine Antwort parat hat. Es ist aber auch völlig normal, wenn dies nicht immer der Fall sein sollte. Anstatt nun noch mehr in Stress zu geraten und zu denken, dass du dir jetzt neben deiner eigenen Arbeit noch den gesamten Lernstoff deiner Kinder reinziehen musst, sei lieber ein aufmerksamer Lernbegleiter und Koordinator. Das bedeutet, hilft deinem Kind bei der Strukturierung des Schultags und trage zur Motivation bei. Denn mit gestressten Eltern lernt kein Kind gerne. Wichtig ist, dass du mitbekommst, in welchen Fächern es hakt – trete dann gegebenenfalls in Kontakt mit der jeweiligen Lehrkraft.

Für Ausgleich sorgen

Ganz wichtig für die gesamte Familie: der Ausgleich zum Home-Office und Homeschooling. Insbesondere jetzt, wo weder Sportunterricht noch der Vereinssport stattfindet. Deshalb ist es wichtig, dass die Familie eigenständig einen solchen Ausgleich zur Arbeit organisiert. Denn den gesamten Tag in der Wohnung zu verbringen tut niemand gut. Also raus an die frische Luft! Ein gemeinsamer Spaziergang oder ein kleine sportliche Aktivitäten können manchmal Wundern wirken und Stress abbauen.

Soziale Isolation vermeiden

Soziale Isolation ist auch für viele Arbeitnehmer ein großes Thema im Homeoffice. Unterstütze und ermutige deine Kinder trotz Kontaktbeschränkungen mit ihren Freunden in Verbindung zu bleiben und plant gemeinsame, persönliche Treffen ein. Da ein Treffen in der Gruppe aufgrund der Kontaktbeschränkungen aktuelle leider nicht möglich ist, können auch Videomeetings organisiert werden, an denen mehrere Freunde gleichzeitig teilnehmen können. Räume deinem Kind also genügend Zeit ein, um Freundschaften auch digital zu pflegen sowie die nötige Privatsphäre, die vor allem für Jugendliche wichtig ist.

Pflege engen Kontakt mit Schule und Lehrern

Gerade im Homeschooling ist es besonders wichtig, dass du alle Termine (Elterngespräche, digitaler Elternabend, Informationsveranstaltungen etc) wahrnimmst und bei Problemen auch einmal selbst die Initiative ergreifst. Wenn du also in manchen Belangen unsicher bist, zögere nicht mit der Schule in Kontakt zu treten. In vielen Fällen reicht schon eine kurze E-Mail aus, um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen. Falls nicht, kann sicherlich auch ein persönliches Telefongespräch vereinbart werden.

Sicheres Surfen für Kinder

Abhängig vom Alter der Kinder ist eine Kindersicherung sowie das Sperren von unangemessenen Internetseiten Pflicht. Windows 10 bietet hier mit „Microsoft Family“ zum Beispiel ab Werk eine Lösung an. Auf Chip.de findest du eine Anleitung, wie du mit Microsoft Family einfach einen Kinderschutz in dein Windows System integrieren kannst. Anstelle der normalen Google Suche können auch spezielle Kindersuchmaschinen genutzt werden:

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