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Ergonomisch arbeiten im Home-Office

Das Arbeiten im Home-Office geht nicht selten einher mit körperlichen Beschwerden. Kurzfristig kann hier schon einmal der Küchentisch als Schreibtisch-Ersatz herhalten. Auch das sonnige Plätzchen auf dem Balkon scheint dank der Mobilität eines Laptops verlockend und schafft Abwechslung. Wer jedoch längere Zeit im Home-Office verbringt, sollte ergonomische Aspekte bei der Gestaltung des Heimarbeitsplatzes nicht außer Acht lassen.

Die falsche Ausstattung zu Hause kann krank machen

In etwa zwei Drittel der Arbeitnehmer, die an einem Bildschirmarbeitsplatz arbeiten, klagen über Rückenbeschwerden und das, obwohl in den meisten Büros heutzutage durchaus Wert auf Ergonomie gelegt wird. Im Home-Office vieler Arbeitnehmer ist die Ausstattung in aller Regel eher schlechter. Schäden der Wirbelsäule, chronische Rückenschmerzen oder Augenbeschwerden können die Folgen einer unsachgemäßen Einrichtung des Home-Office sein. Doch was sollte man nun beachten, damit der Körper beim Arbeiten daheim nicht leidet? Die beiden wichtigsten Einrichtungsgegenständen sind wohl der Schreibtisch und der Bürostuhl. Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz ist allerdings weit mehr als lediglich die harmonierende Kombination aus Bürodrehstuhl und ergonomischem Schreibtisch. Am Bildschirmarbeitsplatz spielen noch viele weitere Komponenten wie Monitor, Tastatur und Maus eine entscheidende Rolle, um Schäden zu vermeiden. 

Generell ist es ratsam bei der Arbeitsplatzgestaltung auf folgende Kriterien zu achten: 

    • eine optimale Sitzhöhe & Sitzbreite
    • genug Arbeitsplatz & Bewegungsfreiheit
    • höhenverstellbarer Schreibtisch & Bürostuhl
    • ein qualitativ hochwertiger, höhenverstellbarer Monitor mit dem nötigen Sitzabstand
    • eine gesunde Oberkörper- und Beinhaltung
    • eine ausreichende Beleuchtung / Tageslicht / Vermeidung von störenden Spiegelungen
    • sorgen Sie für eine optimale Temperatur und regelmäßige Frischluftzufuhr durch Lüften 
    • niedriger Lärmpegel
    • ergonomische Arbeitsmittel (Maus, Tastatur)

NetDoktor zeigt im Video wie’s geht.

Der Bürostuhl – sollte sich flexibel dem Körper anpassen

In vielen Fällen sind Beschwerden auf einen falschen Bürostuhl zurückzuführen. Auf ihm sitzen viele Beschäftigte rund 40 Stunden pro Woche. Deswegen sollte der Arbeitsstuhl zu Hause auch als Erstes einer kritischen Prüfung unterzogen werden, wenn es darum geht, das Home-Office unter ergonomischen Gesichtspunkten zu optimieren. Er sollte sich in allererster Linie optimale an den menschlichen Körper anpassen und verstellen lassen können. Um dies zu gewährleisten, sollte ein moderner Bürostuhl möglichst folgende Eigenschaften aufweisen können:

      • eine anatomisch gestaltete Sitzfläche mit Polsterung
      • 5 Rollen zum flexiblen Positionieren
      • leichte Höhenverstellbarkeit
      • anatomische, hohe und regulierbare Rückenlehne mit Lendenbausch
      • Synchronmechanik mit großem Neigungswinkel 30 °
      • leicht verstellbarer Gegendruck für die Sitzdynamik oder automatische Gewichtsverstellung
      • arretierbare Rückenlehne in jeder Position
      • verstellbare Armstützen in der Höhe, Breite und Tiefe
      • Sitztiefenverstellbarkeit
      • Sitzneigungsverstellbarkeit
      • atmungsaktive, antistatische Polsterung und Materialien
      • intuitive leichte Bedienbarkeit
      • Sitztiefenfederung
      • Standsicherheit
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Der Schreibtisch – die richtige Höhe ist ausschlaggebend

Wie beim Stuhl spielt auch beim Arbeitstisch die Höhenverstellbarkeit eine entscheidende Rolle, um ergonomisches Arbeiten zu ermöglichen. Neben dieser Höhenverstellbarkeit sollte ein ergonomischer Arbeitstisch auch den Beinen genügend Freiheit bieten und über eine ausreichend große Arbeitsfläche verfügen. Nicht nur, um sämtliche Arbeitsmaterialien unterzubringen, sondern auch für den benötigten Bewegungsspielraum der Arme bei Bedienung von Maus und Tastatur. Die Arbeitsfläche des Tischs sollte über keine scharfen Kanten verfügen und möglichst nicht spiegeln. Tische mit integriertem Kabelmanagement verhindert das lästige Kabelwirrwarr. 

 
Eine derartige mobile PC-Arbeitsstation kann vor allem in kleinen Wohnungen mit begrenzter Stellfläche eine mögliche Alternative zum großen Arbeitstisch darstellen. Auf diese Weise lässt sich  auf die Schnelle zu Hause ein platzsparender Arbeitsplatz einzurichten.

Steh-Arbeitsplätze – Abwechslung, die dem Körper guttut

Der menschliche Körper ist nicht auf stundenlanges Sitzen ausgerichtet. Doch die Jobs, bei denen überwiegend im Sitzen gearbeitet wird, nehmen weiterhin zu. Viele, vor allem ältere, Büroschreibtische, sind statisch und lassen sich in keinster Weise verstellen. Die Ergotron Schreibtische lassen sich hingegen ganz einfach stufenlos in ihrer Höhe verstellen. Dies geschieht ohne Werkzeug oder motorisierten Antrieb. Durch eine simple Bedienung des Verstellgriffs gleitet der Tisch hoch und runter. Somit kann beliebig zwischen Sitz- und Stehhaltung variiert werden. Eine einseitige Belastung der Gelenke kann durch diesen ständigen Wechsel daher ausgeschlossen werden und jeder kann seine individuell passende Position einstellen.

Schreibtischwandler machen den alten Schreibtisch ergonomisch

Mit den Schreibtischwandlern machen Sie Ihren bereits vorhandenen Schreibtisch ergonomisch. Den Wandler stellen Sie ganz einfach auf Ihren alten Schreibtisch und verwandeln ihn auf diese Weise in einen stufenlos verstellbaren Sitz- und Steharbeitsplatz. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie können Ihren alten Schreibtisch weiterhin benutzen, müssen keine teure Neuanschaffung tätigen und profitieren dennoch von denselben ergonomischen Vorzügen eines komplett neuen Schreibtischs.

Durch die äußerst stabile Konstruktion der Schreibtischwandler können Sie sich sogar gegen den Wandler lehnen, ohne dass dieser sofort vom Tisch umzukippen droht. Die Tischwandler nehmen Ihnen darüber hinaus keinen Platz weg, da sie geradlinig nach oben und unten verschoben werden. Die Stellfläche Ihres Tischs bleibt somit unverändert. Die Schreibtischwandler sind auch als Dual-Variant erhältlich, auf denen Sie gleich zwei Monitore platzieren können. Aufgrund der hohen Auswahl an unterschiedlichen Größen werden auch Sie ein optimal zu Ihrem Schreibtisch passendes Modell finden.

Monitor – verstellbar mit optimal ablesbarem Panel

Flexible Anpassungsfähigkeit des Monitors

Ein Arbeitsmonitor sollte zwingend verstellbar sein, um sich der individuellen Körperkonstitution des jeweiligen Nutzers anpassen zu können. Er sollte ohne größeren Kraftaufwand in der Höhe verstellt werden können sowie dreh-, neig- und schwenkbar sein. Dabei sollte sich der Screen auch stufenlos nach unten auf die Tischoberfläche verstellen lassen, da ein Blick auf die oberste Zeichenzeile deutlich unterhalb der Augenhöhe die Augen schont. Ein weiteres, nützliches Ausstattungsmerkmal ist die sogenannte Pivot-Funktion. So lassen sich viele Modelle für den professionellen Einsatz vom Quer- in das Hochformat drehen. Das kann zum Beispiel hilfreich sein, wenn unterschiedliche Anwendungen am Computer ausgeführt werden, z. B. Bildbearbeitung und Textverarbeitung. Bei der Textverarbeitung oder beim Aufrufen von Websites ist oftmals das Hochformat von Vorteil, wohingegen ein breites Bild für das Arbeiten mit vielen Fenstern optimal ist.

Das Display sollte die Augen entlasten

Zuallererst sollte man sich – im wahrsten Sinne des Wortes – vor Auge halten, welchen Herausforderungen unsere Augen tagtäglich am Bildschirmarbeitsplatz ausgesetzt sind. Unsere Augen sind von Natur aus nicht darauf ausgerichtet, viele Stunden fixiert auf ein Objekt zu starren. Wir sollten jedoch versuchen, das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen und Wege und Mittel ergreifen, um Verschleißerscheinungen der Augen zu vermeiden. So kann der passende Büromonitor auch dazu beitragen, Kopfschmerzen, Migräne oder Erschöpfung vorzubeugen.

Helligkeit, Kontrast und Farben

Ein helles, kontrastreiches und farbechtes Display nimmt den Augen schon einmal eine große Last ab. Die Helligkeit des Screens wird in Candela pro Quadratmeter gemessen (cd/m²). Ein ausreichend heller Monitor sollte in Büroräumen etwa mit 300 cd/m² hell strahlen. Dieser Wert kann je nach Umgebungssituation variieren. Falls viel Sonnenlicht in die Räumlichkeiten einfallen sollte, sind oftmals auch matte Displays von Vorteil, die störende Spiegelungen verhindern können.

Auflösung – mindestens Full HD

Der Mindeststandard für kleine bis mittelgroße Monitore für den Bürobereich sollte heutzutage Full HD sein (1920*1080 Pixel). Grafiken und Schriften werden so ausreichend scharf angezeigt und können gut abgelesen werden. Falls Sie allerdings lediglich schmale Tabellen und Word-Dokumente bearbeiten, kann sich das 16:9 Breitbildformat der Full HD Auflösung auch nachteilig auswirken, denn die Höhe der Dokumente wird somit leicht beschnitten und zieht sich dafür in die Breite. Ein Monitor mit einem Seitenverhältnis von 4:3 und einer beispielhaften Auflösung von 1680 * 1050 kann bei der Bearbeitung von Dokumenten und beim Aufrufen von Websites eine bessere Übersicht bieten, was jedoch auch Geschmackssachen ist. Je größer der Monitor ist, desto höher sollte in aller Regel auch seine Auflösung sein, damit das Bild nicht unscharf und pixelig dargestellt wird.

Bildschirmgröße

Die Bildschirmgröße eines ergonomischen Business-Monitors kann je nach Einsatzgebiet stark variieren. Für reine Schreibarbeiten und die Internetnutzung sollte eine Mindestgröße von 21,5 Zoll eingeplant werden. Etwas mehr Übersicht bieten Geräte ab 24 Zoll. Mit ihnen erhält man zusätzliche Arbeitsfläche, die es beispielsweise ermöglicht, mehrere Fenster nebeneinander zu platzieren. Das kann die Arbeitsproduktivität durchaus steigern. Wer noch mehr Platz benötigt, betreibt entweder 2 Monitore nebeneinander oder wirft einen Blick auf die sogenannten Ultra-Wide-Displays. Sie erweitern durch ihr 21:9 Format das Bild ähnlich wie zwei nebeneinander gestellte Screens.

Den richtigen Abstand einhalten

Die Wahl der Größe des Monitors steht in Relation zu den Räumlichkeiten beziehungsweise dem Arbeitsplatz. Je größer der Monitor ist, desto mehr Sichtabstand muss eingeplant werden. Als Faustregel gilt: der Sehabstand sollte in etwas das 1,2-fache der Displaydiagonale (1 Zoll=2,54 Zentimeter) betragen. An diesem Richtwert können Sie sich vor dem Kauf grob orientieren und so den Platzbedarf jedes Bildschirmarbeitsplatzes grob einkalkulieren. Allerdings ist das Sehvermögen individuell unterschiedlich und auch die Darstellung des jeweiligen Monitors ist von Relevanz. Vor einem gestochen scharfen Screen können Sie etwas näher sitzen als vor einem mit geringer Auflösung.

Blickwinkelstabilität

Ein blickwinkelstabiles Display kann auch aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln noch korrekt abgelesenen werden und bietet daher mehr Flexibilität. Die verschiedenen Display-Typen unterscheiden sich hinsichtlich der Blickwinkelstabilität stark. Bei Manchen kann das Bild bei unterschiedlichen Betrachtungswinkeln verzerren und verschwimmen, auch die Farben verändern sich dabei. Sind die Blickwinkel sehr niedrig, ist ein komfortables Arbeiten somit kaum noch möglich. Je nach Art der Nutzung werden unterschiedliche Panels verwendet. Falls mehrere Personen gleichzeitig auf ein Bild schauen, sind sehr hohe Blickwinkel vonnöten. Hier eignen sich IPS Panels besonders gut. Auch bei zwei nebeneinander platzierten Monitoren oder sehr großen Displays spielt die Blickwinkelstabilität eine entscheidende Rolle. Bei eher kleinen Monitoren (bis zirka 24 Zoll), auf die konstant mittig geschaut wird, müssen die Blickwinkel nicht zwangsläufig sehr hoch sein. Hier sollte eine Kosten/Nutzen-Analyse durchgeführt werden, denn Displays mit hohen Blickwinkeln sind in der Regel teurer.

TN IPS MVA/PVA
Blickwinkelstabilität gering hoch hoch
Kosten gering mittel bis hoch mittel bis hoch

Monitorhalterungen – können einen statischen Monitor in der Höhe verstellen

Auch wenn Ihr derzeit genutzter Monitor noch nicht die ergonomischen Anforderungen erfüllt, können Sie ihn durch den Einsatz von speziellen Halterungssystemen ergonomischer machen. Diese Halterungen ermöglichen es, einen bis dato statischen Monitor flexibel in der Höhe zu verstellen, ihn zu drehen, neigen und schwenken.

Tastatur – für Entlastung der Handgelenke sorgen

Die Tastatur ist neben der Maus das wichtigste Eingabegerät. Beide werden über den gesamten Tag hinweg dauerhaft bedient und müssen daher besonderen ergonomischen Anforderungen genügen. Hierdurch können Zwangshaltungen vermieden, Belastungen reduziert und Erkrankungen effektiv vorgebeugt werden. Besonders häufige Erkrankungen, die mit Tastatur und Maus in Verbindung gebracht werden, sind Sehnenscheidenentzündungen, Nacken- und Rückenschädigungen und Hautreizungen. Eine Office-Tastatur sollte den Anforderungen des Arbeitsalltags spielend gerecht werden und stellt somit auch hohe Ansprüche an ergonomische Aspekte. Wichtig hierfür sind Tastaturen, die in ihren Neigungswinkeln verstellbar sind und ausreichend Platz ( 5 bis 10 cm Tiefe) für das Auflegen der Handflächen bieten. Vorteilhaft sind gummierte Handballenauflagen, welche die Handgelenke optimal abzustützen. 

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Die Tastatur muss rutschfest sein und darf sich bei der Eingabe nicht verschieben. Die Beschriftung muss eindeutig ablesbar sein und ein mattes Material verhindert störende Reflexionen, von Tastaturen mit ungünstigen Kontrastverhältnissen ist abzuraten. Eine Tastatur darf keine scharfen Kanten haben und sollte über ausreichend große Tasten verfügen. Viele ergonomische Tastaturen besitzen zudem ein geteiltes Layout, um die Erreichbarkeit der Tasten zu verbessern. Mechanische Tastaturen eignen sich besonders für Vielschreiber, da sie durch saubere Druckpunkte eine höhere Schreibgeschwindigkeit ermöglichen. Außerdem müssen die Tasten hierbei nicht wie bei Gummimembran-Tastatur voll durchgedrückt werden, was Ermüdungserscheinungen der Finger vorbeugt.

Computermaus – kleine aber feine Unterschiede machen sie ergonomisch

Herkömmliche Computermäuse nötigen den Bediener zu einer unnatürlichen Körperhaltung, die zu körperlichen Beschwerden führt. Vom Finger bis in den Nacken beziehungsweise Rücken – die unscheinbare Maus kann zu vielfältigen Beschwerden führen. Im Gegensatz zu einfachen Mäusen sind einige ergonomische Mäuse nicht horizontal, sondern vertikal aufgebaut. Bei einer konventionellen Maus liegt der Unterarm ungeschützt auf dem Tisch. Das Handgelenk knickt dabei nach oben ab. Eine ergonomische Maus sollte das Handgelenk abstützen. Besonders gut gelingt dies Modelle mit vertikalem Design. Sie „erziehen“ den Anwender zu einer natürlichen Haltung, wodurch Gelenke und Sehnen vor Überlastungen verschont bleiben.

Beim Klicken sollte bereits ein sehr geringer Tastendruck ausreichen, um die gewünschte Aktion auszulösen. Das verhindert Erschöpfungszustände der Finger. Eine Maus mit durchdachter Bauform liegt generell bequemer in der Hand und ermöglicht darüber hinaus eine effizientere Arbeitsweise. Zusätzliche Funktionen wie programmierbare und erweiterte Tasten vereinfachen die Steuerung abermals. Ein leistungsstarker Sensor mit Abtastraten von 1.000 bis 1.600 dpi ermöglicht eine präzise Steuerung mit minimalem Aufwand. Linkshänder sollten unbedingt darauf achten, dass die Maus auch für die Bedienung mit der linken Hand optimiert ist. Das Kabel sollte ausreichend lang sein, um den Benutzer bei seinen Aktionen nicht einzuschränken. Praktisch sind in diesem Zusammenhang auch drahtlose Modelle mit Bluetooth.

Headsets – sollte angenehm sitzen 

In Call Centern waren sie bisher unverzichtbar und auch im Home-Office werden sie inzwischen vermehrt benötigt – Headsets zählen für viele zu den täglich eingesetzten Eingabegeräten. Wer häufig längere Telefonate führen muss, profitiert definitiv beim Einsatz eines Headsets. Denn Headsets sind  in der Regel 6 bis 10 Mal leichter als ein handelsüblicher Telefon-(Hörer). Und wenn kein Hörer zwischen Kopf und Schultern geklemmt ist, steht auch dem Multitasking nichts mehr im Weg. Obwohl die Arbeitsstättenverordnung das Headset noch nicht explizit aufgenommen hat, sollten vor dem Kauf einige Aspekte berücksichtigt werden. Zuallererst sollte man das Gewicht im Auge behalten. Wer sein Headset über mehrere Stunden hinweg dauerhaft trägt, möchte keinen Klotz auf dem Kopf sitzen haben. Denn das wird sich schnell rächen und Nacken- wie Kopfschmerzen verursachen.

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Weiterhin sehr wichtig sind Passform und Polsterung. Manche Headsets sitzen zu fest, zu locker oder scheuern – eher ungünstige Voraussetzungen für einen angenehmen Arbeitstag. Das Material sollte atmungsaktiv sein und Schweiß abweisen. Für diejenigen, die sich mit dem Headset auf dem Kopf bewegen müssen, ist ein drahtloses Modell Voraussetzung. Vor allem in Call Centern ist die integrierte Rauschunterdrückung (Noise Cancelling) des Mikrofons Pflicht. Nur so kann eine einwandfreie Kommunikation ohne störende Hintergrundgeräusche gelingen.

 

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