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TV Kaufberatung 2021 – diese Features sollte dein neuer Fernseher bieten

TV Kaufberatung 2021: UHD, OLED, QLED, HDR? Samsung, LG, Panasonic oder doch lieber Sony? Welche smarten Features sollte ein Fernseher 2021 bieten? Bei der Masse an unterschiedlichen Geräten kann man schnell einmal den Überblick verlieren. Auf dieser Seite erfährst du, welche Kriterien du beim Fernseherkauf beachten solltest, um ein auf deine Bedürfnisse abgestimmtes Gerät zu finden.

Größe und Auflösung passend auswählen

Wie groß sollte der Fernseher sein und welche Auflösung sollte er haben? Diese zwei Faktoren hängen maßgeblich von den individuellen Gegebenheiten deines Zimmers ab. Je größer der Sichtabstand zum Fernseher ist, desto größer sollte dieser sein. Je näher man am TV sitzt, umso höher sollte dessen Displayauflösung sein, damit Inhalte scharf dargestellt werden können. Man unterscheidet bei der Displayauflösung zwischen Full HD (1.920 x 1.080 Pixel), UHD (3.840 x 2.160), 4K (4096 × 2160 Pixel ) und 8K (8192 × 4320). In der Praxis werden die Begriffe UHD und 4K häufig synonym verwendet.

Für Geräte mit bis zu 42 Zoll ist eine Full HD Auflösung bei korrekten Abstand in der Regel völlig ausreichend, zumal auch nicht gänzlich alle TV-Inhalte auf 4K abgestimmt sind. Bei großen Fernsehern ab 50 Zoll bietet eine 4K beziehungsweise UHD Auflösung allerdings durchaus einen Mehrwert, insbesondere für diejenigen, die häufiger das 4K-Angebot von Streaming-Diensten wie Netflix und Co. in Anspruch nehmen oder mit Konsolen in 4K zocken möchten. Mit 4K wirkt das Bild einfach noch einmal sichtbar schärfer und der Aufpreis für die höhere Auflösung hält sich inzwischen im Rahmen. Das sieht bei 8K aktuelle allerdings noch etwas anders aus. Zum einen fällt der Aufpreis hier sehr hoch aus und zum anderen bietet diese sehr hohe Auflösung bisher nur einen geringen Mehrwert.

Den richtige Abstand zum TV bestimmen

Nicht nur die Bildschirmdiagonale ist ausschlaggebend, wie weit man vom Fernseher entfernt sitzen sollte, sondern auch das eigene Sehvermögen. Sitzt man zu weit entfernt, gehen kleine Details im Bild verloren. Sitzt man andererseits zu nahe am Fernseher, so wirkt das Bild nicht mehr homogen und einzelne Pixelreihen machen sich störend bemerkbar. Als Faustregel kann man die Bildschirmdiagonale in cm verdoppeln oder sogar verdreifachen, um den richtigen Sitzabstand zu berechnen.

    • 32 Zoll – 81 cm Bildschirmdiagonale – optimaler Sitzabstand zwischen 1,60 m bis 2,40 m
    • 40 Zoll – 102 cm Bildschirmdiagonale – optimaler Sitzabstand zwischen 2,00 m bis 3,00 m
    • 46 Zoll – 117 cm Bildschirmdiagonale – optimaler Sitzabstand zwischen 2,40 m bis 3,60 m
    • 50 Zoll – 127 cm Bildschirmdiagonale – optimaler Sitzabstand zwischen 2,50 m bis 3,80 m
    • 55 Zoll – 140 cm Bildschirmdiagonale – optimaler Sitzabstand zwischen 2,80 m bis 4,20 m
    • 60 Zoll – 152 cm Bildschirmdiagonale – optimaler Sitzabstand zwischen 3,00 m bis 4,50 m

Helligkeit – in Nits und cd/m²

Die Helligkeit eines Fernsehers wird durch die Leuchtdiche (Nit) bestimmt. Das Wort Nit leitet sich vom lateinischen “nitere” = “scheinen” ab und die Einheit ist äquivalent zur Maßeinheit Candela pro Quadratmeter (cd/m²). Beide Begrifflichkeiten werden also synonym verwendet. Nits wird vorwiegend im US-amerikanischen Raum verwendet und ist deshalb auch teilweise in Produktdatenblättern anzutreffen. Je höher die Anzahl der Nits bzw. cd/m² ist, desto heller kann der TV leuchten. Bei der überwiegenden Mehrzahl der modernen TVs muss man sich um die Helligkeit allerdings nicht allzu viele Gedanken machen, wenn der Fernseher im Wohnzimmer steht. Hier reichen in der Regel 500 Nits locker aus. Je heller allerdings die Umgebung ist, desto höher sollte auch der Nit-Wert ausfallen.

Displaytechnologie – LCD, OLED oder QLED?

Die verwendet Displaytechnologie wirkt sich nicht nur maßgeblich auf die Bildqualität aus, sondern kann auch dazu beitragen, Stromkosten zu reduzieren. Die aktuell gängigen Displaytechnologien sind LCD-LED, OLED und QLED.

LCD-LED – der Standard

Jeder “LED-Fernseher” auf dem Markt ist im Grunde ein LCD-Fernseher mit LED-Beleuchtung (LED-Hintergrundbeleuchtung). LED steht hierbei  für “Light Emitting Diodes ” und bezeichnet die Leuchtdiode, welche das LCD Panel zum Leuchten bringen. Ein LCD Panel (Liquid Crystal Display) besteht also aus Flüssigkristallen, die durch eine Hintergrundbeleuchtung (LED-Hintergrundbeleuchtung) beleuchtet werden. Grundsätzlich bieten alle TV-Hersteller LCD-Modelle an – die Auswahl reicht von billigen Panels bis zu High End. Ein gutes LCD Display überzeugt vor allem mit einer hohen Blickwinkelstabilität, natürliche Farben und Kontrasten sowie durch ein gleichmäßig ausgeleuchteten Bild ohne störende Lichthöfe (Backlight-Bleeding). Diese Kriterien erfüllen in der Regel hochwertigen IPS-LCD-Panels. Der Schwarzwert von LCD-LED-Panels kann OLED-Displays allerdings nicht das Wasser reichen.

Kilian von iKnowReview zeigt euch die Unterschiede zwischen LED und OLED:

OLED – perfekte Schwarzwerte und stromeffizient

In einem OLED-Display arbeiten zwei Elektroden, dabei ist mindestens eine davon transparent. Zwischen diesen Elektroden befinden sich unterschiedliche, organische Halbleiterschichten aus Kohlenstoff. Fließt nun ein niederer Gleichstrom zu den Elektroden, bringt das die organischen Schichten zum Leuchten. Jeder einzelne Pixel leuchtet somit selbstständig in alle Richtungen, was eine erhöhte Blickwinkelstabilität mit sich bringt. Dadurch wird auch der Screen in seiner Gesamtheit homogen ausgeleuchtet. Da die Dioden bei OLEDs selbstleuchtend sind, werden keine weiteren Leuchtquellen, wie beispielsweise bei LCDs, benötigt. Das wirkt sich auch auf die Energieeffizienz und den Schwarzwert aus, denn bei schwarzen Bildinhalten werden die Dioden nicht angestrahlt, sondern bleiben automatisch schwarz. Somit wird bei tiefschwarzen Bildern kein Strom verbraucht und die Schwarzwerte sind optimal.

Durch die erhöhte Blinkwinkelstabilität der Screens können mehrere Personen gleichzeitig aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln ein einwandfrei dargestelltes Bild erblicken. OLEDs arbeiten zudem, im Gegensatz zu den LCDs, nicht mit Flüssigkeitskristallen und ohne Hintergrundbeleuchtung, daher sind sie in der Lage sehr hohe Kontraste darzustellen. Ein weiteres Merkmal der Displaytechnologie sind die extrem dünnen Bauformen und die Biegsamkeit. Durch diese Elastizität werden künftig immer mehr Einsatzszenarien in Betracht kommen. Bei der OLED-Technologie ist allerdings nach ca. 20.000 Betriebsstunden ein organischer Verfall bei Farbe und Helligkeit zu beobachten.

QLED – das bessere OLED?

QLED steht für Quantenpunkt-Leuchtdioden und bezeichnet eine Displaytechnologie, bei welcher elektrooptische Halbleiterbauelemente mittels Quantenpunkten (englisch quantum dots, QDs) elektrische Energie in Licht mit optischen Eigenschaften umwandeln und abstrahlen. Den wichtigsten Unterschied zwischen QLED und OLED stellen also die  Quantum Dots dar.  QLED Screens erzielen mithilfe der von der Hintergrundbeleuchtung angestrahlten Quantum Dots häufig noch besser Kontraste als OLED. Farben können bei QLED auch bei besonders hoher Helligkeit akkurater dargestellt werden. Zudem arbeitet QLED mit anorganischen Teilchen und ist dadurch langlebiger als die organischen OLEDs.

OLED vs. QLED: Was ist besser? HIFIDE  hat es für euch getestet:

Micro LED – das Nonplusultra?

Auf der CES 2021 präsentierte unter anderem Samsung TV-Modelle mit der noch recht jungen Micro LED-Technologie. Micro-LED-TVs können eher mit OLED- als mit LCD-Geräten verglichen werden, denn auch bei Micro LED sind die winzigen Pixel selbstleuchtend. Anders als bei OLED bestehen die Micro LEDs jedoch aus anorganischen Materialien. Damit ist mit einer längeren Lebensdauern zu rechen. Außerdem können TV mit Micro LED Technik eine höhere Helligkeit erreichen, ohne dass der Screen dabei mit der Zeit “ausbrennt”. Das ist macht Micro LED unter anderem auch interessant für Outdoor-TVs, die dauerhaft mit einer hohen Helligkeit betrieben werden.

HDR für einen höheren Dynamikumfang

Moderne Fernseher unterstützten HDR (High Dynamic Range) und können die Bildqualität auf dieses Weise durch einen erweiterten Farbraum und höhere Kontraste verbessern. Das Bild wirkt durch HDR lebendiger, realistischer und dunkle Bereiche können heller dargestellt werden. Die meisten aktuellen TVs unterstützen HDR.

HDR10+ & Dolby Vision

Das HDR-Format der neuesten Generation HDR10+ ist hingegen noch nicht ganz so oft anzutreffen. Es stellt die Weiterentwicklung von HDR10 dar und ermöglicht eine dynamische Datenauslieferung, ähnlich wie bei Dolby Vision. Dolby Vision ist eine für HDR-TVs entwickelte Bildoptimierung und kann Kontrastwerte und Farbsättigung Bild für Bild dynamisch anpassen. Auf diese Weise soll das Bild exakt so ausgeliefert werden, wie es die Filmemacher vorgesehen haben. Dolby Vision gleich somit die unterschiedlichen Kalibrierungen der verschiedenen TVs aus und sorgt für ein unverfälschtes Bild.

tvfindr DE erklärt HDR10+ und Dolby Vision:

Der Prozessor hat ebenfalls Einfluss auf die Bildqualität

Nicht nur Auflösung, Displaytechnologie und Funktionen wie HDR wirken sich auf die Bildqualität aus, sondern auch die verbauten Bildprozessoren spielen hierbei zunehmend eine wichtige Rolle. Der Bildprozessor analysiert das Fernsehbild mithilfe von Algorithmen in Echtzeit. Hierbei optimiert er es hinsichtlich Farb- und Bewegungsdarstellung sowie Schärfe und passt die Auflösung dynamisch an die abgespielten Inhalte an. Doch der TV-Prozessor optimiert nicht nur die Bildqualität, sondern wirkt sich auch maßgeblich auf die Performance der Smart TV Funktionen aus. Je mehr Rechenkerne und je höher deren Taktfrequenzen ausfallen, umso anspruchsvollere Arbeiten kann der TV-Prozessor bewältigen.

3D-TVs – eine aussterbende Gattung

Du möchtest gerne Blockbuster wie im 3D-Kino zu Hause genießen? Ein 3D-TV macht’s möglich. Vor einigen Jahren waren 3D-Fernseher noch der Trend schlechthin, mittlerweile sind die Verkäufe stark rückläufig. Neue 3D-Fernseher werden kaum noch hergestellt. Das liegt vermutlich mitunter an den hohen Anschaffungskosten. Denn neben dem recht teuren 3D-TV an für sich, wird zusätzlich noch ein kompatibler Blu-ray-Player sowie die passende 3D-Brille benötigt, um in den Genuss von 3D-Inhalten zu kommen. Wenn man also nicht nur alleine Filme in 3D schauen möchte, muss man zwangsläufig weitere 3D-Brillen erwerben. Auch die Auswahl an erhältlichen 3D-Filmen ist begrenzt, die gängigen Blockbuster sind aber in der Regel in 3D verfügbar. Ein 3D-TV profitiert ebenfalls von einem leistungsstarken TV-CPU, der für eine stabilere, schärfere und präzisere 3D-Wiedergabe sorgt.

Curved TV – ein krummes Ding?

Das Besondere am Curved (englisch “gebogen” oder “gekrümmt”) TV ist, dass der Bildschirm nach innen gewölbt ist. Durch diese Biegung ist der Abstand von einem selbst zur Mitte des Bildes genauso groß, wie die bis zu den Rändern des Bildschirms. Durch diese Krümmung wird eine optische Verzerrung vermieden, das Blickfeld besser ausgefüllt, die Augen entlastet und das Bild erscheint insgesamt schärfer, größer und erzeugt einen Tiefeneffekt. Ebenfalls werden durch die Biegung störende Reflexionen verhindert. Curved-Geräte gibt es in den gängigen Zollgrößen, von 49 Zoll bis 78 Zoll, und bieten eine UHD oder 4K-Auflösung. Auch Curved TVs lassen sich mithilfe spezieller Halterung an der Wand befestigen. Die Nachfrage nach Curved TVs ist in den letzten Jahren – ähnlich wie bei 3D-Fernsehern – zurückgegangen.

Die besten Curved TVs – vorgestellt von HypeTech

Smart TV-Funktionen – werden immer wichtiger

Nicht zuletzt durch das stetig wachsende Angebot an Streamingdiensten haben sich Smart TVs mittlerweile in den Haushalten etabliert. Mit einem smarten Fernsehgerät erhält man eine breite Programm- und Unterhaltungsvielfalt. Es können nicht nur konventionelle TV-Programme empfangen werden, sondern auch auf Dienste und Inhalte aus dem Internet kann zugegriffen werden. Durch eine personalisierte Startseite hat man zum Beispiel YouTube, Netflix, Disney+, Twitch oder die Mediatheken der Fernsehsender und Streaming-Videotheken sofort auf einen Blick auf dem Bildschirm.

TV Kaufberatung 2021

Durch die Verbindung über WLAN oder einem Netzwerkkabel an das heimische Netzwerk bekommt der Smart TV seine Internet-Inhalte eingespeist.  Es können auch Fotos und Videos von einem Computer, Smartphone oder Netzwerk-Festplatten übertragen werden. Neben dem TV-Betriebssystem ist die Leistungsfähigkeit des integrierten TV-Prozessors ausschlaggebend, um eine flüssige Bedienung der smarten TV-Funktionen zu gewährleisten.

TV-Betriebssystem – wirkt sich auf den Funktionsumfang aus

Wie smart und komfortabel ein Smart TV tatsächlich ist, wird maßgeblich vom vorinstallierten Betriebssystem bestimmt. Denn dieses wirkt sich nicht nur auf den Umfang smarter Features aus, sondern trägt auch maßgeblich zur Systemperformance bei. Denn die smarten Funktionen machen nur dann wirklich Spaß, wenn das System auch rundläuft und nicht ständig durch störende Ladezeiten  ausgebremst wird.

Samsung Tizen OS

+ Extrem schnell – Übersichtlichkeit geht bei
Nutzung vieler Apps verloren
+ Viele Apps verfügbar (OpenSource)
+ Einfache Bedienung durch Smart Hub

LG webOS

+ Smarte Steuerung (Magic Remote + ThinQ) – Vergleichsweise wenige Apps
+ Sehr übersichtlich – Überladener App-Store
+ Einfache Menüführung – langsamer als Tizen
+ Gute Suchfunktion

Google Android TV

+ Hohe Übersichtlichkeit
durch Watchlist- und Kanalfunktion
– Einige Features nicht von
allen Anbietern unterstützt
(zum Beispiel Netflix, Amazon Prime)
+ Größte Auswahl an Apps im Vergleich
+ Integrierte Chromecast-Funktion
+ Google Assistent & Gaming Features

Panasonic MyHomeScreen

+ Gute Möglichkeit zur Personalisierung des Startmenüs – Design wirkt teilweise veraltet
+ Schnelle Steuerung – „Apps Market“ bietet nur wenige Apps
– Bekannte Apps fehlen
– Suchfunktion wenig brauchbar

Sound – bleibt häufig auf der Strecke

Schlechter Sound kann die Heimkino-Atmosphäre schnell vermiesen. Während sich die Bildqualität moderner TVs kontinuierlich verbessert, bleibt der Sound immer noch häufig auf der Strecke. Es gibt nur wenige Fernseher, die so richtig mit ihren integrierten Lautsprechern überzeugen können. Denn den immer flacher werdenden Geräten fehlt einfach der nötige Körper für druckvolle Bässe. In den meisten Mittelklasse-TVs sind standardmäßig 20 Watt Stereo-Lautsprecher verbaut. Das reicht zwar aus, aber ein akustisches Spektakel sollte man hier nicht erwarten. Auch teure TV enttäuschen nicht selten in dieser Kategorie. Abhilfe können hier externe Lautsprecher schaffen. Besonders beliebt sind sogenannten TV-Soundbars.

Die besten TV Soundbars – präsentiert von 3Lab

Sie sind bereits zu relativ günstigen Preisen erhältlich, besonders leicht anzuschließen und bieten meist einen wesentlich besseren Sound als die integrierten TV-Lautsprecher. Teilweise können diese sogar dreidimensionalen Raumklang  ganz gut simulieren. Wer allerdings im Heimkino nicht auf echten Raumklang verzichten kann, der greift zur Dolby Surround Anlage.

Dolby Atmos für ein raumfüllendes Klangerlebnis

Viele Fernseher integrieren mittlerweile auch Dolby Atmos (für 3D-Sound) und die Hersteller werben damit, dass über die integrierten Lautsprecher ein raumfüllender Klang erzeugt wird.  Zwar kann ein solcher TV-Lautsprecher 3D-Klang simulieren, an den Raumklang einer entsprechenden Dolby Soundanlage mit 5 und mehr Lautsprechern reicht dieses Sounderlebnis bauartbedingt nicht heran.

Anschlüsse und Schnittstellen

Die Anzahl der verschiedenen Anschlüsse und Schnittstellen ist von Bedeutung, wenn du andere Geräte wie zum Beispiel Notebook, Smartphone, Kamera oder Spielkonsole mit Ihrem TV verbinden möchtest. Die wichtigsten Anschlüsse, welche die meisten modernen TV standardmäßig bieten sind:

  • Antennen- und Satelliten-Anschlusses
  • HDMI
  • USB
  • Netzwerkanschluss
  • WLAN & Bluetooth
  • Audioausgang

Antennen und Satelliten-Anschluss sind obligatorisch an jedem Fernsehergerät vorzufinden. Je nachdem, wie der Fernsehempfang bei Ihnen im Haus gestaltet ist, empfangen Sie Ihr TV-Programm entweder per Antenne, via Satellit oder über das Netzwerk.

Bei HDMI auf den Standard achten

Der wohl am häufigsten genutzte Anschluss eines Fernsehers ist der HDMI-Port für die Video- und Tonüberragung von externen Geräten. Ein moderner TV sollte über mehrere HDMI-Ports mit aktuellem Standard verfügen. Je nach individuellem Anwendungsgebiete kann der HDMI-Standard ausschlaggebend sein. So funktionieren3D-Filme und UHD-Auflösung nämlich zum Beispiel erst am HDMI Version  1.4. 4K. UHD mit 60 Bildern pro Sekunde hingegen ist erst mit einem HDMI 2.0-Anschluss möglich. Um von der verbesserte Farbwiedergabe von HDR-Inhalten zu profitieren, wird ein  HDMI 2.0a-Anschluss benötigt.

In der Regel auch standardmäßig mit an Bord sind USB-Anschlüsse. Diese sind insbesondere dann praktisch, wenn man Diashows von Datenträgern wie USB-Sticks oder externen SSDs am Fernseher anschauen möchte. Auch für alle diejenigen, die das TV-Programm aufzeichnen oder zeitversetzt fernsehen möchten, ist ein USB-Anschluss Pflicht.

Ein Netzwerkanschluss und/oder eine WLAN-Schnittstelle sind für einen modernen Fernseher unerlässlich. Denn erst per Netzwerkkabel oder drahtlose via WLAN kann der TV auf das Internet zugreifen und so dem Nutzer seine Smart-TV-Funktionen zur Verfügung stellen. Heutzutage gehört die Netzwerkfähigkeit des Fernsehers zum Standard.

Der Audioausgang ist von Bedeutung, wenn du vorhast, externe Lautsprecher, eine Soundbar oder eine Surround Anlage mit deinem TV zu verbinden. Abhängig von deiner verwendeten Anlage gibt es unterschiedliche Möglichkeiten diese zu verbinden:

  • über den optischen oder einen koaxialen Digitalausgang
  • über den Kopfhöreranschluss
  • via HDMI ACR
  • via Bluetoot

HDMI ACR (Audio Return Channel) macht die Verbindung einer (Surround)-Anlage mit dem Fernseher einfach möglich. Denn via HDMI ACR kann der TV gleichzeitig Audiosignale versenden und empfangen. Man braucht also nur ein Kabel, um den Fernseher mit einem entsprechenden Receiver zu verbinden. ACR ist ab HDMI Standard 1.4 integriert.

Um deinen TV ohne Kabelwirrwarr drahtlos mit Stereo-Lautsprechern zu verbinden, ist Bluetooth die Schnittstelle der ersten Wahl. Bei Dolby Surround 5.1 Bluetooth Anlagen kommt man hingegen  in der Regel nicht komplett ohne Kabelverbindungen aus. Denn hier werden meistens nur die beiden Rücklautsprecher kabellos angesteuerten. Die restlichen Lautsprecher werden per Kabel verbunden. Dennoch kann man sich so Kabel sparen und ist bei der Medienwiedergabe flexibler.

eARC (Enhanced Audio Return Channel) ist die Weiterentwicklung von ACR und ab HDMI Version 2.1 integriert. Mit der Verwendung eines eACR fähigen HDMI-Kabels kannst du von Features wie Dolby Atmos oder DTS:X profitieren, die Bild und Ton verbessern.

Energieverbrauch – die neuen Energielabel beachten

Wie viel Strom der eigenen TV verbrauch, ist den meisten gar nicht bewusst. Durchschnittlich benötigen TVs der aktuellen Generation um die 100 Watt pro Std. Bei älteren Geräten liegt der Stromverbrauch häufig darüber. Spätestens, wenn man sich also einen neuen TV zulegen möchte, ist der Energieverbrauch ein wichtiges Kaufkriterum. Wenn du also Strom sparen möchtest, solltest du unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten. Seit März 2021 sind EU-weit die neuen Energielabel in Kraft getreten, anhand derer die Stromeffizient elektrischer Gerät eingestuft wird. Die bekannte farbige Effizienzskala bleibt hierbei erhalten. Die Plus-Klassen A+ bis A+++ gibt es nicht mehr, da diese bei vielen Verbrauchern für Verwirrung sorgten. Die Einteilung nun reicht wieder von A bis G, wobei A-Geräte besonders stromsparend arbeiten.

Gaming TVs – schnelle Reaktionen sind gefragt

Konsolen wie die PlayStation 5 oder die Xbox Serie X bringen 4K-Auflösung mit bis zu 120 Bildern auf die Mattscheibe. Doch viele TVs können da noch gar nicht mithalten. Falls du also gerne die neuesten Games auf den aktuellsten Konsolen zockst, sollten Bildwiederholungsraten und Auflösung deines Fernsehers an die deiner Konsole angepasst sein. Genauso wichtig ist die Reaktionszeit des Panels. Ist diese nämlich zu niedrig, kann es insbesondere bei der Darstellung von schnellen Spiele wie z. B. bei Ego-Shootern zu unsauberen Bewegungsabläufen kommen. Hierbei spielt zusätzlich auch die Leistungsfähigkeit des integrierten Bildprozessors eine wichtige Rolle. In einigen Modellen ist auch ein eigener Gaming-Modus integriert, der das Bild zusätzlich optimiert.

Outdoor TV – der Fernseher für Terrasse & Garten

Ein Outdoor TV muss besondere Kriterien erfüllen, um den hohen Anforderungen im Außeneinsatz entsprechen zu können. Zunächst einmal sollte er nach IP55 zertifiziert sein, damit er vor Regen, Schnee, Wind und Staub geschützt ist. Daneben ist vor allem die Helligkeit ausschlaggebend, damit das Bild auch im Freien gut abgelesen werden kann. Während der herkömmliche TV im Wohnzimmer in der Regel problemlos auch mit einer Helligkeit um die 500 cd/m² auskommt, sollte ein Outdoor TV wesentlich heller strahlen können. Etwa ab 3.000 cd/m² bzw. Nits ist ein TV auch für den Außeneinsatz geeignet

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Business TVs – flexibel im Unternehmen einsetzbar

Business TVs können unterschiedlich Funktionen erfüllen. Sie lassen sich innerhalb von Meeting-Räumen im Rahmen von digitalen Konferenzen zur Videoübertragung einsetzten, ermöglichen dank Touchscreen kollaboratives Arbeiten oder sie dienen Kunden und Mitarbeiter als Informations- und Entertainment (Infotainment) Bildschirm. Darüber hinaus kommen sie auch in Schulungsräumen bei der Vermittlung von Wissen zum Einsatz. Dabei zeichnen sich Business TVs insbesondere durch ihre erweiterten Verwaltung- und Content-Management-Funktionen aus. Da Business TVs teilweise nahezu rund um die Uhr betrieben werden, sollten diese Gerät speziell für den Dauerbetrieb ausgerichtet sein.

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Fazit – Smart ist Trumpf

Im Jahr 2021 sind insbesondere Modelle gefragt, die mit einer besonders schlanken Optik, guter Bildqualität und vor allem mit vielen smarten Funktionen punkten können. Zunehmend wichtiger wird hierbei das Zusammenspiel zwischen TV-Prozessor, Displaytechnlogie und Betriebssystem, damit  eine reibungslose Smart-TV-Erfahrung realisiert werden kann. Die Ausrichtung auf Online-Inhalte wie Streaming-Dienste, Apps sowie eine intuitive Bedienung sind weiterhin wichtige Faktoren, die beim Kauf eines smarten TVs berücksichtigt werden sollten. OLED und QLED-TVs sind  im Mainstream angekommen und bieten häufig eine bessere Bildqualität als rein LED-Screens. Neue Entwicklungen im Bereich der Displaytechnologie wie beispielsweise Micro-LED bergen viel Potenzial und sorgen dafür, dass das Fernsehbild kontinuierlich an Qualität gewinnt.

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