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NEU: AVM Fritz!Box 6591 Cable

Die schnellste kabelgebundene FritzBox

Die FritzBox 6591 Cable ähnelt in sehr vielen Punkten der FritzBox 6590 Cable. Der signifikante Unterschied liegt in der Geschwindigkeit: Die 6590 beherrscht lediglich den DOCSIS-3.0-Standart, welcher momentan in Deutschland nur für Kabelanschlüsse mit derzeit maximal 500 Mbps geeignet ist. Die 6591 ist in der Lage ein deutlich höheres Tempo zu erreichen, nämlich knapp 1000 Mbps. Dies bieten momentan nur die neuen Gigabit-Kabelanschlüsse von Unitymedia und Vodafon Kabel Deutschland an, welche bislang nur in größeren Städten zur Verfügung stehen. Jedoch ist nur die 6591 dafür geeignet, denn diese bringt erstmals das DOCSIS 3.1 Modem mit. Dank Kabelbündelung (2×2), besserem Übertragungsverfahren (OFDM) und neuer Frequenzen erreichen DOCSIS 3.1 Anschlüsse deutlich höhere Spitzengeschwindigkeiten. Momentan werden DOCSIS 3.1 Tarife mit 1 Gbps angeboten (theoretisch wären bis zu 6Gbps möglich).

Design und Stromverbrauch

Designstechnischen ähnelt die FritzBox 6591 Cable sehr ihrem Vorgängermodell. Sie ist etwas größer als die Fritzbox 7580 und steht aufrecht in einem weißen Kunststoffgehäuse, welches AVM seit Kurzem für alle Fritzbox-Modelle verwendet. Die brandneuen Technologien benötigen ausreichend Platz für neue Platinen etc. Unter anderem ist das große Gehäuse der Tatsache geschuldet, dass AVM zur Kühlung im Inneren weiterhin ohne Lüfter auskommen will, stattdessen setzt AVM auf einen großen Kühlkörper und viele Lüftungsöffnungen im Gehäuse. Befürchtungen eines zu hohen Stromverbrauchs erwiesen sich jedoch als unbegründet: bei aktiver Internetverbindung und aktiviertem WLAN (ohne aktive Nutzung) liegt der Stromverbrauch bei rund 11 Watt, wenige Watt mehr als etwa die FritzBox 7590.

AVM FritzBox 6591: Ist das WLAN schnell genug?

Die FritzBox 6591 kommt mit derselben breit gefächerten WLAN-Ausstattung wie die FritzBox 6590 und 7590: eingebaut sind vier WLAN-Antennen für 2,4 Gigahertz und vier weitere Antennen für 2,4 Gigahertz (maximal WLAN-n) eingebaut, so ergibt sich eine nominelle Brutto-Datenrate von 1.733 Mbps per WLAN-ac und 800 Mbps im n-Standard auf 2.4 Ghz. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass es sich rein um technische Daten handelt, die Praxiswerte sind niedriger – das liegt daran, dass in den Bruttoangaben auch Steuerdaten enthalten sind. Außerdem kann kaum ein Gerät das volle Tempo ausreizen. Per WLAN lässt sich aber mit einem Gerät kaum die volle Stärke des Gigabit-Kabelanschluss auskosten – eventuell das es mit teuren WLAN-Karten für PCs möglich. Allerdings bieten selbst die Gigabit-LAN Anschlüsse kein volles Gigabit Tempo, im Test von „Computer Bild“ ließen sich maximal 960 – 970 Mbps messen. Da vermutlich kaum ein Nutzer alle Daten nur über eine Kabelverbindung abgreift, ist das in der Praxis kein Nachteil. Doch es zeigt, dass aktuelle Standards bei Gigabit-Geschwindigkeiten an ihre Grenzen stoßen. Ideal für eine DOCSIS3.1-Anschluss wäre somit eine FritzBox mit WLAN-ax und mindestens 2,5-Gigabit-LAN-Buchsen.

Die FRITZ!Box
6591 Cable beherrscht auch Mesh-Wifi
Bild: AVM

FritzBox 6591: DVB-C-TV-Streaming erst nach Update

AVM bietet bereits mit der 6590 Vable bereits die Möglichkeit, unverschlüsselte TV-Sender im Netzwerk per Browser, App (Android, iOS, Fire-TV) oder neueren Panasonic-Fernsehern zu empfangen, ohne dass man neue Kabel im Haus oder in der Wohnung verlegen müsste. Der FritzBox 6591 Cable allerdings fehlt diese Funktion bislang noch, DVB-C Streaming will AVM hier erst mit einem künftigen Update im Sommer 2019 nachliefern.

FritzBox 6591: Telefonie und technische Daten

Wie man von den Top-Modellen von AVM gewohnt ist, ist auch die FritzBox 6591 Cable mit allen möglichen Features ausgestattet was man im Bereich Internet- und Telefonanschluss von einem Router erwartet. Neben dem Kabelmodem sind eine Telefonanlage sowie eine Smarthome-Basis für AVM Geräte mit an Board. Auch die interne ISDN-S0-Buchse ist dabei, sodass bestehende ISDN-Telefone oder Anlagen auch einen Anschluss finden. Auch Anschlüsse für Analoge Telefonie sowie für eine DECT Basis lassen sich finden. Kabelverbindungen sind über vier Gigabit-LAN Anschlüsse und zwei USB 3.0 Buchsen möglich.

Hier das gesamte technische Datenblatt:

  • 32×8 DOCSIS-3.0-Kanalbündelung (1,7 Gbps Downstream, 240 Mbps Upstream)
  • 2×2 OFDM DOCSIS-3.1-Kanalbündelung (6 Gbps Downstream, 2 Gbps im Upstream)
  • Konfigurierbarer Upstream-Filter von 5 bis 204 MHz
  • 4×4 Dualband WLAN AC+N mit Multi-User MIMO (1.733 Mbps + 800 Mbps)
  • 4 Gigabit-LAN-Ports
  • 2 USB-3.0-Ports
  • DECT-Basis für bis zu sechs Telefone und SmartHome-Anwendungen
  • Interner ISDN-S0-Bus für ISDN-Telefone oder ISDN-Telefonanlage
  • 2 Anschlüsse für analoges Telefon oder Fax
  • Derzeit noch nicht aktiv, aber für eine kommende Firmware-Version angekündigt:
    Überträgt das Kabel-TV (DVB-C) zusammen mit FritzApp TV oder VLC-Player per WLAN auf mobile Geräte im Heimnetz
  • FritzOS mit Kindersicherung, Mediaserver, NAS-, WLAN-Gastzugang, MyFritz-Fernzugriff (im Test FritzOS 7.03)

Weitere FRITZ!box Modelle und Informationen findet ihr hier.

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